BIOGRAPHY

 

Die deutsch-französische Mezzosopranistin Florence Losseau war seit ihrem neunten Lebensjahr im Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Frieder Lang und wurde schon bald Mitglied der Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater, wo sie im Master Operngesang bei Prof. Michelle Breedt studierte. Ihren zweiten Master im Fach Liedgestaltung studierte sie bei Michelle Breedt, Céline Dutilly, Fritz Schwinghammer, Donald Sulzen und Tobias Truniger.

 

Für die Partie des Annio in La clemenza di Tito von Mozart, die ihr erfolgreicher Einstand als Mitglied des Opernstudios am Landestheater Linz war, wurde sie 2020 mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis als beste Nachwuchssängerin Österreichs ausgezeichnet.

Dort sang sie weiterhin u.a. Partien wie die dritte Magd in Elektra von R. Strauss, die Titelpartie in Brittens The rape of Lucretia sang, Fidalma in Il matrimonio segreto von Cimarosa und Suza in Polnische Hochzeit von Beer, die ebenfalls vom Österreichischen Musiktheaterpreis im selben Jahr als beste Operettenproduktion ausgezeichnet wurde.

Im Oktober 2020 gab sie ihr Rollen- und Haus-debut an der Opéra de Lyon in der Hauptrolle in L’heure espagnole von Ravel. Aktuell ist sie für die Kinderoper Pünktchen und Anton von Ivan Eröd als Anton an der Oper Köln engagiert.

Ihr Operndebut gab sie 2011 als Annina in La Traviata. Seitdem war sie in diversen Opernproduktionen in Rollen wie Mercedes in Bizets Carmen, Zweite Dame in der Zauberflöte, Abuela in Manuel de Fallas La Vida Breve, Hänsel in Humperdincks Hänsel und Gretel und Dido in Purcells Dido und Aeneas zu sehen. Im Stadttheater Aschaffenburg sang sie die Rolle des Aquilio in Sterkel’s Farnace.

In Berlin gewann die junge Sängerin im Jahr 2017 den 2. Preis des Paula Salomon Lindberg Wettbewerbs an der Universität der Künste in Berlin. Darauf folgte ein Engagement beim Kissinger Sommer im Juni 2018. Dort war sie bei der „LiederWerkstatt“ mit Uraufführungen von Manfred Trojahn, Fabien Lévy und Annette Schlünz zu hören.

 

Im Mai 2019 wurde sie in Mainau mit dem Anneliese Rothenberger Preis ausgezeichnet, und war sie Preisträgerin bei den Jeunes Ambassadeurs Lyriques in Montreal in Kanada.

Beim renommierten Wettbewerb „Das Lied“ 2019 in Heidelberg wurde sie Finalistin. Sie gewann den 1. Preis des Operettenwettbewerbs 2019 in Linz, und den 3. Preis beim Richard Strauss Wettbewerb in München.

Sie arbeitete in Meisterkursen mit bedeutenden Künstlern wie Axel Bauni, Helmut Deutsch, Brigitte Fassbaender, Stefano Gibellato, Christoph Hammer, Robert Holl, Andreas Homoki, Angelika Kirchschlager, Siegfried Mauser, Dorothee Mields, Paul Mc Namara, Christopher Robson, Andreas Schmidt und Kai Wessel.