VITA

 

Florence Losseau sang seit ihrem neunten Lebensjahr im Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz. 2009 nahm sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Frieder Lang auf. 2014 wurde sie Mitglied der Theaterakademie August Everding und seit dem auch in der Gesangsklasse von Michelle Breedt.

Darauf aufbauend studierte sie im Master Liedgestalung bei Donald Sulzen, Tobias Truniger, Fritz Schwinghammer und Céline Dutilly.

 

Ihr Operndebut gab sie 2011 als Annina („La Traviata“). Seitdem war sie in diversen Opernproduktionen in Rollen wie u.a. Mercedes (Carmen), Zweite Dame („Zauberflöte“), Abuela (Manuel de Fallas „La Vida Breve“), Hänsel („Hänsel und Gretel“) und Dido („Dido und Aeneas“) zu sehen. Zuletzt sang sie die Rolle des Aquilio in Sterkel’s „Farnace“ im Stadttheater Aschaffenburg.

Seit der Spielzeit 2018/19 ist sie Mitglied des Oberösterreichischen Opernstudios des Landestheaters Linz, dort singt sie u.a. Annio in „La clemenza di Tito“ von Mozart und die dritte Magd in „Elektra“ von Strauss.

Neben ihrer Tätigkeit als Opernsängerin, ist Florence Losseau im Konzertfach sehr aktiv. Zu ihren Auftritten zählen viele Liederabende, sowie zahlreiche Oratorien, zeitgenössische Kompositionen und Uraufführungen.

 

Sie arbeitete mit Dirigenten wie Christoph Adt, Markus Bosch, Michael Brandstätter, Martin Braum, Paolo Carignani, Konstantia Gourzi, Karsten Januschke, Nicholas Kok, Andreas Kowalewitz, Alexander Liebreich, Markus Poschner, Ulf Schirmer und Joachim Tschiedel.

Sie besuchte Meisterkurse bei Axel Bauni, Helmut Deutsch, Angelika Kirchschlager, Siegfried Mauser, Dorothee Mields, Christopher Robson, Andreas Schmidt, Kai Wessel und Christoph Hammer.

 

Seit Herbst 2015 ist sie Stipendiatin der Christl und Klaus Haack Stiftung.

In Berlin gewann die junge Sängerin im Jahr 2017 den 2. Preis des Paula Salomon Lindberg Wettbewerbs an der Universität der Künste in Berlin.

Im Juni 2018 war sie bei der „LiederWerkstatt“ des Kissinger Sommers zu hören mit Uraufführungen von Manfred Trojahn, Fabien Lévy und Annette Schlünz.